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Meine Überzeugungen

Ich bin ein Mann aus der Wirtschaft, quasi ein politischer Seiteneinsteiger. Ich komme somit aus der Mitte der Gesellschaft und bin in dieser Mitte fest verwurzelt. Ich sehe auch die SPD in der Mitte der Gesellschaft verankert, mit der grundsätzlichen Aufgabe, aus dieser gefestigten Position heraus sozialgerechtere Politik zu machen:

  1. a) für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
  2. b) für den Mittelstand und eine starke Wirtschaft
  3. c) für die Schwächeren und sozial Benachteiligten, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen.

Dazu gehört aber auch ein Fördern und Fordern, das Schaffen von Anreizen, denn Leistung und Arbeit muss sich grundsätzlich lohnen. Die Einführung des gesetzlich geregelten Mindestlohns war ein zentraler Baustein und das Gejammer von Teilen der Wirtschaft war und ist dazu nur verlogen und geheuchelt. Ich habe jedenfalls immer dafür gesorgt, dass meinen Mitarbeiter*innen immer ordentliche Gehälter und Prämien gezahlt wurden, weil das zum fairen Miteinander dazu gehört.

Es ist für mich immer Lebensmotto und Selbstverständnis gewesen,  als Chef eine ausgeprägte Sozialkompetenz  zu zeigen, denjenigen zu helfen, die Hilfe notwendig haben, aber dabei auch immer Leistung mit einzufordern.

Wir als Sozialdemokraten haben uns in den letzten ca. 10 Jahren leider einlullen und einschüchtern lassen, warum hadern wir so mit uns selbst, schaffen viel zu selten den stolzen aufrechten Gang?? Jeder weiß doch, dass unser Land so gut und stabil da steht, wie kein anderes Land in Europa, trotz diverser Probleme. Wir als SPD müssen den Menschen sagen, dass dies auch ein Ergebnis der AGENDA von Kanzler Schröder ist!

Wir, die SPD, haben damit unserem Land unter Kanzler Schröder gedient, diese Agenda ist der Grundstein der heutigen stabilen Lage in Deutschland, sie war ein Erfolg und kann nicht nur auf die sogenannten Hartz-Gesetze reduziert werden.

Wer etwas macht, mehr Verantwortung übernimmt, der macht auch Fehler – das habe ich oft selber erlebt. Das an den Hartz-Gesetzen Veränderungen und Korrekturen notwendig sind, steht doch außer Frage, aber wir als SPD müssen dazu stehen, natürlich auch zu den Fehlern, aber auch mit Stolz auf die positiven Ergebnisse.

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SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag | Julian Hoffmann