Suche
Suche Menü

Wirtschaftspolitik

Eine starke sächsische Wirtschaft ist für mich untrennbar mit fairen Arbeitsbedingungen und einer gerechten Entlohnung der Arbeitnehmer*innen verbunden. Nur mit einer starken und vor allem sozialen Marktwirtschaft können wir Sachsen weiter voranbringen. Dabei geht es um innovative, branchen- und technologieoffene Mittelstandsförderung und um eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.

Unsere sächsische Industrie ist in allen Bereichen – vom Fahrzeugbau, der Mikroelektronik, der chemischen Industrie bis zur Energiewirtschaft u.a. – als Wachstums- und Beschäftigungsmotor und als Impulsgeber für alle anderen Wirtschaftszweige zu stärken. Dabei geht es auch um gezielte Kooperationen sächsischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Branchennetzwerken, Verbundinitiativen und Clustern.

Der Mittelstand ist eine tragende Säule der regionalen Entwicklung und hat sich zuletzt wieder positiv entwickelt. Das Wachstum der mittelständischen Unternehmen in Sachsen muss weiter gestärkt werden. Auch das sächsische Handwerk ist ein starker Motor für nachhaltiges Wachstum und ein Faktor für gute Beschäftigung, sowie ein Garant für eine quantitativ und qualitativ gute Ausbildung.

Den wachsenden Fachkräftebedarf müssen wir durch eine gezielte Stärkung der dualen Ausbildung und eine generelle Anpassung des Schulunterrichts an die Bedürfnisse des Handwerks sicherstellen.

Regionale Wirtschaftskreisläufe müssen gezielt unterstützt werden, was mir sehr wichtig ist. Leider haben sächsische Unternehmen noch zu häufig Größen- und Strukturnachteile. Hier müssen wir ansetzen, um mit gezielten Förderprogrammen unterstützen zu können.

Als Fachsprecher für Wirtschaftspolitik ist mir wichtig, einen engen Kontakt zu haben in die Unternehmen, die Fachverbände, die IHK und die Handwerkskammern in ganz Sachsen. Mein Team plant regelmäßige Unternehmertouren im Landkreis Görlitz, aber auch in die anderen Regionen Sachsens komme ich sehr gern, wenn es Unternehmer und Verbände wünschen.

Im April 2017 habe ich als Vertreter des Wirtschaftsausschusses im Sächsischen Landtag unseren Wirtschaftsminister Martin Dulig im Rahmen seiner Wirtschaftsdelegationsreise nach Südafrika und Mosambik begleitet. Insbesondere in Mosambik ist uns allen bewusst geworden, welche Bedeutung Sachsen und Ostdeutschland in diesen Ländern haben, die bis 1989 wirtschaftlich von der DDR unterstützt wurden. Viele Einheimische sprechen deutsch, hatten das Glück, damals eine gute Ausbildung zu bekommen, und manche von ihnen sind nun sogar in Führungspositionen. Hier können sächsische Unternehmen wieder ansetzen, um ggfs. alte verschüttete Beziehungen in Gang zu bringen. Dies gilt u.a. vor allem für Bereiche des Bergbaus, der Umwelt –und Wasserwirtschaft, aber auch im Maschinen- und Fahrzeugbau.

Wenn es auch hierzu Gesprächswünsche gibt, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.