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Liebe LeserInnen,

mein Name ist Thomas Baum, ich bin mit Leib und Seele ein Oberlausitzer, der für diese, für unsere Heimatregion und unser Lausitzer Revier brennt. Hier in unserer Heimat habe ich meine schönsten und intensivsten Momente erlebt und so bin und bleibe ich mit ihr, insbesondere mit meiner Heimatstadt Bad Muskau für immer verbunden.

Der Muskauer Park ist ja zu jeder Jahreszeit einen Spaziergang wert. Unsere Region – positiv geprägt auch von der sorbischen Kultur und Lebensweise – hat so viel Schönes zu bieten, sei es in Rothenburg/OL, in Niesky, in Kromlau, in Rietschen, in Boxberg, in Schleife oder in Weißwasser und in allen anderen Gemeinden. Gerade auch Weißwasser hat trotz aller Probleme mit dem Bevölkerungsrückgang eine großartige Industriekultur und eine bewegende Geschichte. Und ganz ehrlich: was ist spannender und intensiver zu erleben als ein Eishockeyheimspiel unseres erfolgreichen und so traditionsreichen blau-gelben Teams der Lausitzer Füchse.

Das Leben hier erscheint mir wie eine immer währende Fahrt hart am Wind, mitunter auch am eisigen Tagebauwind. Das Auf und Ab dieser Region zeichnet unser Leben hier und unsere Geschichten. Und diese Geschichten sind noch lange nicht zu Ende, ganz im Gegenteil. Wir haben jetzt die Chance, unsere Region voran zu bringen.

Wir Oberlausitzer leben gern hier, aber wir wollen das auch in der Zukunft und für unsere Kinder und Enkel. Damit unsere Heimat eine vielversprechende Zukunft hat, muss die Politik im Bund und im Land jetzt handeln. Ich wollte 2014 in den Landtag, um genau dafür meinen Teil beizutragen. Und heute kann ich nicht ohne stolz sagen:
ja, wir haben bereits gehandelt, vor allem im Freistaat hat diese Koalition sehr viel voran gebracht. Aber das kann nur ein Anfang gewesen sein, denn der absehbar notwendige Ausstieg aus der Braunkohleverstromung zu Gunsten des Klimaschutzes erfordert nachhaltige Anstrengungen und die Bereitschaft von Bund und Land, viel Geld zu investieren, in Verkehrsinfrastruktur (Schiene und Straße), in den Breitbandausbau (Thema Digitalisierung) und vor allem in die Förderung der hiesigen Unternehmen zu deren Stärkung und zur Schaffung von neuen Industriearbeits-plätzen.

Ich wehre mich dagegen, dass diese Region von manchen Experten bereits abgeschrieben wird. Ich will nicht, dass die Menschen hier Angst um ihre Jobs und um ihre Zukunft haben müssen. Wir haben inzwischen eine geringe Arbeitslosigkeit erreicht, aber den Zustand vor 25 Jahren wollen wir nicht zurück. Es gibt inzwischen auch Programme im Freistaat, um das Thema Langzeitarbeitslosigkeit anzugehen.

Einen überstürzten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung im Lausitzer Revier darf und wird es so nicht geben. Zuerst müssen nachhaltige Maßnahmen der Strukturentwicklung eingeleitet und wirksam werden.
Dafür kämpfe ich im Sächsischen Landtag und möchte diesen erfolgreichen Kurs mit Ihrer Unterstützung auch in den nächsten Jahren für unsere Heimat halten.

Glück auf, Ihr
Thomas Baum, SPD-Landtagsabgeordneter

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